Klassische Ranking-Kriterien gelten noch immer

  1. Indexierbarkeit: Keine Splash-Pages wie etwa Apple Schweiz. Diese erschweren es Suchmaschinen-Crawlern die Webseiten hinter der ersten Page zu indexieren.
  2. Backlinks: Page Rank, das heisst die Anzahl und Qualität der Links auf eine Seite,  zählt weiterhin.
  3. Linktext: Sinnvolle Linktexte erhöhen die Sichtbarkeit in Google und die Usability.
  4. Content: Keyword Density ist nicht mehr ganz so wichtig. Stattdessen wird es zunehmend wichtiger, dass Websites die Sprache der User sprechen. Denn User suchen, wie sie sprechen. User-Queries können sich ganz grundlegend von Corporate Wording unterscheiden.

Alles, was ein User sucht, ist ein Keyword.

SEO-Optimierungs-Workflow

  1. Google und Google Autocomplete zeigen, ob die relevantesten Inhalte bereits abgedeckt sind.
  2. Verwandte Suchanfragen (unteres Ende der Google-SERPs) zeigen, wie User auch nach einem Thema suchen.
  3. Keyword Planner liefert Keyword Ideen, Anzahl Queries und Preis pro Keyword. Der Planner liefert Keyword Vorschläge.
  4. Mit der Keyword-Liste an den Text gehen.

Adwords erhöhen Marken-Bekanntheit um 21 Prozent. Sie sind die beste Datenquelle für Keyword Research.

On Page Optimization ist Pflicht

  1. Page Title: Treffer-Übersicht ist der Erstkontakt zum User. Er ist massgeblich für einen Klickentscheid mitverantwortlich. Wichtiges an den Anfang setzen. 60 bis 70 Zeichen maximal. Brand muss rein. Nicht zu kurz, sonst sucht Google nach Alternativen. Syntaktische Struktur muss sein.
  2. Meta Description: Darf ein schöner Text sein. Hat keinen Einfluss aufs Ranking. 140 bis 160 Zeichen. Muss Keywords enthalten. Muss einen Call-to-Action enthalten.
  3. Keyword-Tag: Wird nicht mehr indiziert.
  4. Headlines: Imminent wichtig für SEO. Gut auffindbare Headlines basieren auf Keyword Research.
  5. Volltext: Above und Below the Fold zählen auch für Google. Wichtiges zuoberst.
  6. Nav und Links: Sprechende Links.
  7. Bilder: Keywords in Dateinamen und Alt-Tag.
  8. Caption: Bildlegende nach dem Vorbild des Spiegel Online.
  9. Synomyme: Nur verwenden, wenn dadurch ein Zusatznutzen für den User entsteht.
  10. Spitzmarke: Nimmt die SEO-Aufgabe des Titels wahr (h2). Orientiert User darüber, wo sie sich gerade befinden in der Navigationsstruktur.
  11. Haupttitel: Der Reisser zieht User rein (h1). Beispiel ist die Neue Zürcher Zeitung.

Bottom Line

  1. Unique Content ist die beste SEO.
  2. Märkte sind Gespräche. Nur wer mitredet, hat Teil am Kuchen.

    Web-Kram, Text-Knäuel oder Navigations-Dickicht?

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